Zum Inhalt springen
Mr. Werbemittel – Besser werben.
Zur Blog-ÜbersichtStrategie

Werbemittel an mehrere Standorte liefern: Verteilplan

6 Min. Lesezeit
Werbemittel gezielt verteilen: Versandkartons, Notizbücher und Kugelschreiber für mehrere Standorte

Werbemittel an mehrere Standorte liefern zu lassen, braucht mehr als eine Gesamtsumme und eine Liste von Adressen. In einem fiktiven Beispiel bestellt ein Unternehmen Notizbücher für seine Niederlassungen. Das Motiv ist überall gleich, die Mengen unterscheiden sich. Eine Filiale benötigt die Ware früher, eine andere nimmt Pakete nur am Vormittag an. Stehen diese Angaben in einzelnen E-Mails, muss jemand vor dem Versand erst den gültigen Stand zusammensuchen.

Mit einem Verteilplan halten Sie fest, welcher Standort welche Ausführung erhält und wann die Ware dort gebraucht wird. Der folgende Ablauf hilft Marketing und Einkauf, eine gemeinsame Bestellung bis zur Übergabe vor Ort zu planen. Er ist eine organisatorische Empfehlung; Versandmöglichkeiten und Konditionen müssen zum konkreten Auftrag bestätigt werden.

Zentrale Lieferung oder direkter Versand an die Standorte?

Klären Sie zuerst, wer die Ware aufteilen soll. Bei einer zentralen Lieferung kommt die Gesamtbestellung an einer Adresse an. Ihr Team prüft den Eingang, bildet Teilmengen und organisiert die Weitergabe. Dafür müssen intern Platz und Arbeitszeit verfügbar sein. Auch der anschließende Transport gehört in die Planung.

Bei einer direkten Lieferung soll jede Niederlassung ihre Menge vom vereinbarten Versender erhalten. Fragen Sie ausdrücklich an, ob diese Aufteilung für die gewählten Artikel möglich ist. Lassen Sie sich erläutern, welche Verpackung vorgesehen ist und wie die einzelnen Lieferungen berechnet werden. Aus einem Produktangebot allein lässt sich kein kostenloser Versand an beliebig viele Adressen ableiten.

Vergleichen Sie beide Wege anhand derselben Aufgabe: identische Artikel, identische Mengen je Standort und derselbe gewünschte Wareneingang. Berücksichtigen Sie bei der zentralen Variante auch Ihren eigenen Aufwand für das Umpacken. So wird sichtbar, welche Arbeiten im Angebot enthalten sind und welche bei Ihnen bleiben.

Ein Verteilplan mit einer Zeile je Artikel und Lieferort

Legen Sie den Plan so an, dass jede Zeile eindeutig ist. Hat ein Standort verschiedene Artikel oder Motive bestellt, erhält jede Kombination eine eigene Zeile. Die Überschrift „Filiale Nord: 200 Stück“ reicht nicht, wenn damit sowohl Kugelschreiber als auch Notizbücher gemeint sein könnten.

Diese Felder sind als Arbeitsvorlage sinnvoll:

  • Standortkürzel und vollständige Lieferadresse
  • Artikelbezeichnung oder Artikelnummer sowie Ausführung
  • Motivkennung mit Versionsstand
  • Menge und Einheit, beispielsweise Stück oder Sets
  • gewünschtes Datum des Wareneingangs
  • Kontakt für die Warenannahme und bekannte Annahmezeiten
  • vereinbarte Verpackung oder Zusammenstellung
  • Rückmeldung des Standorts zum tatsächlichen Eingang

Verwenden Sie für Produkt und Motiv durchgehend dieselben Bezeichnungen. Aus „blaues Buch“ in der Bestellung und „Notizheft dunkel“ in der Verteilliste lässt sich später keine sichere Zuordnung mehr ablesen. Ergänzen Sie eine kurze Legende, falls interne Kürzel nötig sind.

Addieren Sie anschließend die Mengen je Artikel und gleichen Sie sie mit der angefragten Gesamtmenge ab. Wiederholen Sie diesen Abgleich nach jeder Änderung. Das ist eine einfache Kontrolle gegen Teilmengen, die zwar in einer Nachricht genannt wurden, aber nicht in der Bestellung angekommen sind.

Lieferadressen direkt bestätigen lassen

Lassen Sie jede Niederlassung die für diese Bestellung geltende Adresse prüfen. Die Rechnungsanschrift ist nicht automatisch der Ort, an dem ein Paket angenommen werden kann. Bei großen Gebäuden sollten Sie außerdem klären, welche Abteilung oder Warenannahme zuständig ist.

Für die postalische Anschrift braucht es vollständige und korrekte Angaben. DHL nennt in seinem Infoblatt zur Paketbeschriftung unter anderem Empfängername, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. Stimmen Sie beim tatsächlich gewählten Versanddienst ab, wie ergänzende Standortangaben erfasst werden sollen.

Trennen Sie die Lieferadresse von internen Hinweisen. Ein Vermerk wie „für die Herbstmesse“ hilft Ihrem Team bei der Zuordnung, ersetzt aber keine Empfängerangabe. Vereinbaren Sie auch, wer Rückfragen beantwortet, wenn ein Standort kurzfristig geschlossen ist. Eine erreichbare Kontaktperson ist dafür hilfreicher als eine lange Liste unklarer Zuständigkeiten.

Mengenreserve sichtbar ausweisen

Verstecken Sie eine Reserve nicht in den Mengen einzelner Filialen. Führen Sie sie als eigene Position mit einem festgelegten Lagerort. Sonst meldet ein Standort vermeintlichen Überschuss, während die Zentrale dieselben Artikel bereits als Reserve eingeplant hat.

Wie groß eine Reserve sein sollte, hängt von Ihrem Bedarf ab. Prüfen Sie dafür vorhandene Bestände und bekannte weitere Einsätze. Eine pauschale Prozentzahl ohne Bezug zu Ihrer Aktion wäre keine belastbare Bestellgrundlage. Halten Sie fest, wer über die spätere Ausgabe der Reserve entscheidet und wie Entnahmen dokumentiert werden.

Bei einer Mengenänderung müssen Verteilplan und Gesamtbestellung zusammenpassen. Eine zusätzliche Standortmenge darf nur dann aus der Reserve kommen, wenn diese Umbuchung im Plan erkennbar ist. Soll stattdessen mehr bestellt werden, lassen Sie die geänderte Gesamtmenge bestätigen.

Motivfreigabe und Verteilfreigabe getrennt prüfen

Die Freigabe der Druckansicht beantwortet, wie der Artikel aussehen soll. Sie sagt noch nichts darüber aus, ob die Aufteilung auf die Niederlassungen stimmt. Prüfen Sie deshalb vor dem Auftrag auch den Verteilplan als eigene Unterlage.

Das ist besonders hilfreich, wenn regionale Ansprechpartner oder unterschiedliche Sprachfassungen aufgedruckt werden. Jede Variante braucht eine eindeutige Zuordnung zum Lieferort. Geben Sie für die Motivabstimmung eine Version an, damit ein später korrigiertes Logo nicht nur bei einem Teil der Bestellung berücksichtigt wird.

Benennen Sie intern eine Person, die die Rückmeldungen bündelt und den Gesamtstand übermittelt. Standorte sollten ihre Wünsche bis zu einem vereinbarten internen Termin melden. Das ist Ihr organisatorischer Stichtag, keine Aussage über die Produktionsfrist des Anbieters. Den tatsächlichen Ablauf bis zur Lieferung stimmen Sie gesondert ab.

Kartons zuordnen und den Eingang zurückmelden

Vereinbaren Sie vorab, woran die Warenannahme die für sie bestimmte Lieferung erkennt. Eine Standortkennung auf den Begleitunterlagen und eine Übersicht über Artikel und Menge erleichtern den Abgleich. Ob eine zusätzliche Kennzeichnung der Kartons oder eine bestimmte Packfolge möglich ist, muss der Versender bestätigen.

Bei einer zentralen Lieferung empfiehlt sich ein Probedurchlauf Ihres internen Ablaufs: Wer öffnet die Lieferung, wer zählt die Teilmengen, und wer stellt sie für die Weitergabe bereit? Prüfen Sie dabei, ob Ihre geplante Verpackung und Kennzeichnung in der Praxis verständlich sind. Daraus können sich Rückfragen ergeben, bevor die gesamte Ware eintrifft.

Lassen Sie jeden Standort den Eingang im gemeinsamen Plan vermerken. Halten Sie Abweichungen konkret fest: betroffener Artikel, erwartete und eingegangene Menge sowie eine kurze Beschreibung. Regeln zur Meldung von Transportschäden oder anderen Mängeln klären Sie mit Ihrem Vertragspartner; dieser Plan ersetzt sie nicht.

Mit dem Verteilplan konkret anfragen

Für die erste Anfrage müssen noch nicht alle Details entschieden sein. Kennzeichnen Sie offene Punkte, statt Annahmen als feste Vorgaben einzutragen. Die Vorlage für ein Werbemittel-Briefing ergänzt den Verteilplan um Anlass, Produktauswahl und Druckmotiv.

Nennen Sie über die Anfrageseite von Mr. Werbemittel die gewünschten Artikel, die Gesamtmenge und die Zahl der Lieferorte. Beschreiben Sie, ob Sie eine zentrale Lieferung oder getrennte Lieferungen prüfen lassen möchten. Erwähnen Sie Ihren vorbereiteten Verteilplan und klären Sie den Übermittlungsweg anschließend. Damit kann das Angebot auf der tatsächlichen Verteilung Ihrer Werbemittel aufbauen.

KI-Unterstützung bei der Bildgenerierung

Passende Werbemittel direkt anfragen?

Stöbern Sie im Katalog und legen Sie Wunschprodukte in den Anfragekorb — Angebot innerhalb von 24 Stunden, direkt vom Inhaber.